In Moskau geht es zur Zeit recht heiss her. Von Osten her dringen Rauchschwaden aus brennenden Wäldern und Torfböden in das Zentrum und machen nach wochenlanger Hitzeperiode das Atmen zur Qual. Und im Wald auf der anderen Seite der Stadt, ihre 'grüne Lunge', soll eine 1.000 Hektar große Schneise für den Bau der 18-spurigen Autobahn nach St Petersburg geschlagen werden... weiter
Bisher ist den Professoren/Veranstaltern der Oxford Universität noch keine passende Antwort auf die Frage eingefallen, warum sie ausgerechnet den als Regenwaldzerstörer und Muster-Kleptokraten berüchtigten Taib Mahmud als Hauptredner zur Eröffnung einer Veranstaltung der Said Business School eingeladen haben... weiter
Anschiss von höchster Ebene. Die UN wirft der Wirtschaft Raubbau an der Natur vor und beziffert den Schaden, den allein die 3.000 größten Unternehmen anrichten, mit knapp zwei Billionen Euro jährlich. Ohne in die kürzlich veröffentlichte Studie geblickt zu haben: da sollten auch ein paar Unternehmen aus der Holz-, Papier- und Palmölbranche dabei sein... weiter
"Zukunft hat nur, was nachwächst" – unter diesem Motto informiert der Getränkekartonhersteller Tetra Pak in einer Umweltkampagne VerbraucherInnen und Meinungsbildner. Was heißt hier 'nachwächst' - nein, 'unendlich verfügbar' ist. O-Ton Tetra Pak: "Die Ressourcen auf der Erde werden immer knapper. Da ist es eine gute Sache, wenn Unternehmen auf unendlich verfügbare Rohstoffe setzen"... weiter
Fast ein Jahr nach den gewaltsamen Zwischenfällen in Peru (siehe Kampf gegen Regenwaldzerstörung) ist Indioführer Alberto Pizango bei seiner Rückkehr aus dem Asyl jetzt in Lima festgenommen worden. Die peruanische Regierung wirft ihm Volksverhetzung vor... weiter
Weil wir uns auf Regenwald (oder Wald ausserhalb Deutschlands) retten konzentrieren, ertappen wir uns immer wieder dabei, die Gefährdung des Waldes im eigenen Land zu vergessen. Glücklicherweise hat uns ein heftiger Streit aus unserer Konzentration gerissen, den eine Anfang Mai veröffentlichte Studie verursacht hat: Oh verdammt, auch dem deutschen Wald geht es nicht so gut wie es könnte - er wird vom Reh gefressen!
Das jedenfalls behauptet eine Studie, die nicht von radikalen Sponti-Umweltschützern in Auftrag gegeben wurde, sondern vom Bundesamt für Naturschutz, der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft und dem Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR), der private und öffentliche Waldbesitzer vertritt... weiter
Seit dem 19. April tagte in New York das UN Permanent Forum on Indigenous Issues (UNPFII oder Ständiges Forum der Vereinten Nationen für indigene Angelegenheiten), um die Auswirkungen von Politik, Wirtschaft und Entwicklung auf indigene Kulturen und Identitäten zu diskutieren. Über 2.000 indigene Vertreter aus aller Welt nahmen daran teil, das Treffen fand zum neunten Mal statt und dauerte bis Anfang Mai... weiter