Unsere Kollegen vom in Uruguay ansässigen World Rainforest Movement (WRM) widmen den 21. September einem Problem, welches in vielen Ländern des Südens den Menschen immer lästiger wird: den Baum-Monokulturen: sie organisieren am 21.09. den internationalen Aktionstag gegen Baumplantagen
Wir tragen diesen berechtigten Protest mit, nicht zuletzt deshalb, weil ein Großteil der umwelt- und menschenverachtenden Plantagenfirmen ihre Produkte bei uns loswerden und wir in Deutschland bzw... weiter
Den Holzeinschlag stoppen, die Rechte über ihr Gemeindeland erhalten und eine selbstbestimmte Entwicklung ermöglichen. Diese Forderungen wollen die Penan (Ureinwohner in Sarawak, Malaysia) mit einer Straßenblockade erzwingen, die sie vor wenigen Wochen errichtet haben.
Der Vorsitzende der Penan Association in Sarawak, Ungga Paran, bekräftigte diese Forderungen am Wochenende:
“Stop logging activities in their area NCR area, recognised their Bumiputera status rights over the NCR area, giving Penan authority to decide on NCR development, respect Penan NCR rights and giving Penan Forest Reserve,” stressed Ungga Paran, who is also Long Bangan chief... weiter
Manche Dinge geraten in Vergessenheit, werden auf später verschoben oder nie gelöst. Die Einführung von effizienten Maßnahmen zur Unterbindung des Handels mit illegalen Holzprodukten gehört dazu. Die verantwortlichen PolitikerInnen und Bürokraten drücken sich seit Jahren davor, endlich Nägel mit Köpfen zu machen.
Wir sehen die Bundesregierung in der Verantwortung... weiter
Während sich hunderte Wissenschaftler mit Modellen und Konzepten zum Klimaschutz abmühen und Bürokraten auf Konferenzen nächtelang Wort für Wort um Formulierungen der Vereinbarungen zur Reduzierung von CO2-Emissionen ringen, schaffen einige Provinzfürsten in Lateinamerika mit Unterstützung unverantwortlich agierender Unternehmen harte Fakten: sie werden Regenwald in Plantagen umwandeln und dabei Unmengen an Kohlendioxid freisetzen
Daniel Lingenhöhl schreibt heute aktuell in der Süddeutschen zu den Plänen:
Naturschützer haben es schon lange befürchtet: Im südamerikanischen Amazonasgebiet sollen bald in großem Maßstab Ölpalmen angebaut werden... weiter
Über 40 Jahre schon erhitzt eine Straße in Brasilien die Gemüter. Für die einen ist sie die Schlagader der wirtschaftlichen Entwicklung einer Riesenregion im schlecht erschlossenen Amazonasgebiet, für die anderen ist sie Highway to Hell, der zur Zerstörung des Regenwalds führen wird.
Recht haben beide. Die Bundesstraße BR 163 steht für den Streit über den Umgang mit dem Amazonasgebiet... weiter
Ob man sich seinen Brunnen vergiftet, den Ast absägt, auf dem man sitzt oder aber sich seine Umwelt so zerstört, dass man sein eigenes Essen nicht mehr produzieren kann, ist anerkannt Dummheit.
Nicht alle wissen, dass man sich auch 'seine Apotheke zerstören' kann. Damit weisen Experten darauf hin, dass die Menschen seit ewigen Zeiten die medizinische Wirkung von Pflanzen und Tieren, wie sie in naturbelassenen Wäldern in großer Zahl vorkommen, kennen und nutzen - und mittlerweile in zunehmendem Umfang auch zerstören... weiter
Artensterben an sich ist natürlicher Bestandteil dynamischer Ökosysteme. Arten sind schon immer verschwunden. Was neu ist, ist die Geschwindigkeit, mit der wir es heute schaffen, Arten auszulöschen. Dies geschieht nicht dadurch, dass man einzelne Individuen 'ums Eck bringt', sondern meist durch die gründliche Vernichtung des Lebensraums oder der Nahrungsversorgung der betreffenden Arten... weiter