Pro REGENWALD

Irgendeiner spinnt
Plantagen gegen Dschungel
Stichwörter: Klimawandel, Plantagen, Palmöl, Waldzerstörung, Raubbau

Während sich hunderte Wissenschaftler mit Modellen und Konzepten zum Klimaschutz abmühen und Bürokraten auf Konferenzen nächtelang Wort für Wort um Formulierungen der Vereinbarungen zur Reduzierung von CO2-Emissionen ringen, schaffen einige Provinzfürsten in Lateinamerika mit Unterstützung unverantwortlich agierender Unternehmen harte Fakten: sie werden Regenwald in Plantagen umwandeln und dabei Unmengen an Kohlendioxid freisetzen

Daniel Lingenhöhl schreibt heute aktuell in der Süddeutschen zu den Plänen:

Naturschützer haben es schon lange befürchtet: Im südamerikanischen Amazonasgebiet sollen bald in großem Maßstab Ölpalmen angebaut werden... weiter

Abgefahren
BR 163, die Straße zum Ende des Regenwalds
Stichwörter: Brasilien, Entwicklung, Raubbau, Waldzerstörung

Über 40 Jahre schon erhitzt eine Straße in Brasilien die Gemüter. Für die einen ist sie die Schlagader der wirtschaftlichen Entwicklung einer Riesenregion im schlecht erschlossenen Amazonasgebiet, für die anderen ist sie Highway to Hell, der zur Zerstörung des Regenwalds führen wird.

Recht haben beide. Die Bundesstraße BR 163 steht für den Streit über den Umgang mit dem Amazonasgebiet... weiter

Hirnrissig
Sich seine eigene Apotheke zerstören
Stichwörter: Artenschwund, Biodiversität, Waldbewirtschaftung

Ob man sich seinen Brunnen vergiftet, den Ast absägt, auf dem man sitzt oder aber sich seine Umwelt so zerstört, dass man sein eigenes Essen nicht mehr produzieren kann, ist anerkannt Dummheit.

Nicht alle wissen, dass man sich auch 'seine Apotheke zerstören' kann. Damit weisen Experten darauf hin, dass die Menschen seit ewigen Zeiten die medizinische Wirkung von Pflanzen und Tieren, wie sie in naturbelassenen Wäldern in großer Zahl vorkommen, kennen und nutzen - und mittlerweile in zunehmendem Umfang auch zerstören... weiter

Keine Besserung
Arten verschwinden für unseren Konsum
Stichwörter: Artenschwund, Lebenswandel, Raubbau

Artensterben an sich ist natürlicher Bestandteil dynamischer Ökosysteme. Arten sind schon immer verschwunden. Was neu ist, ist die Geschwindigkeit, mit der wir es heute schaffen, Arten auszulöschen. Dies geschieht nicht dadurch, dass man einzelne Individuen 'ums Eck bringt', sondern meist durch die gründliche Vernichtung des Lebensraums oder der Nahrungsversorgung der betreffenden Arten... weiter

Mann hat abgewirtschaftet
Psychoanalytiker Richter setzt zur Bewältigung der Krise(n) auf Frauen
Stichwörter: Entwicklung, Politik, Wirtschaft

Manche Umweltschützer und Klimaretter sind neidisch, dass die Wirtschaftskrise den Politikern das Geld für Hilfsmaßnahmen viel einfacher aus der Tasche zieht, als beispielsweise der Regenwaldschutz oder Maßnahmen gegen den Klimawandel. Oder aber auch die Politiker dazu bringt, zügig konkrete Aktivitäten zu beschließen und diese umzusetzen... weiter

09.08.2009, Tag der indigenen Völker
Bundesregierung soll 'gschlampertes' Verhältnis zu indigenen Völkern ins Reine bringen
Stichwörter: Pressemitteilung, Indigene, Politik

Pressemitteilung, 9.8.2009

Tag der indigenen Völker
Bundesregierung soll 'gschlampertes' Verhältnis zu indigenen Völkern ins Reine bringen

München. Pro REGENWALD fordert am "Internationalen Tag der indigenen Völker" der Vereinten Nationen von der Bundesregierung ihr 'gschlampertes' Verhältnis zu indigenen Völkern ins Reine zu bringen und endlich die ILO-Konvention 169 zu unterzeichnen... weiter

Verbraucherverwirrung
Aus Mist 'Gold' gemacht
Stichwörter: Wirtschaft, Zertifizierung, Kanada, Papier

Kleenex wird sauber titelt die Süddeutsche gestern und schreibt weiter, dass 'selbst Umweltschützer begeistert' wären. Was ist passiert? Der US-Papierkonzern Kimberly-Clark - unter anderem Hersteller der Kleenex-Tücher und Hakle Toilettenpapier - hat angekündet, bis 2011 auf Fasern aus Urwaldhölzern zu verzichten... weiter

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