Es sollte beispielhaft die Entwicklung in afrikanischen Ländern anschieben helfen und gleichzeitig in Nürnberg die Stadtkasse entlasten. So war jedenfalls anfangs die Argumentation der Befürworter der Tropenholz-Variante für 3.000 neue Parkbänke, die in der näheren Zukunft in Nürnberg zu ersetzen sind.
Daraus ist jetzt nichts geworden, wie das Holzzentralblatt nach der Sitzung des Nürnberger Umweltausschusses vom 25.02... weiter
Während im Urlauberparadies Madeira nach der Unwetterkatastrophe vom Anfang der Woche noch immer Tote gefunden werden, kommt man zur Erkenntnis, dass das Ausmaß der Schäden zum großen Teil auf menschliche Fehler zurück geht. Schlampigkeit und Profitgier im Bausektor und die Missachtung und Zerstörung der Natur haben zur Verschärfung der Unwetterfolgen beigetragen... weiter
Pressemitteilung, 23.02.2010
Tropenholz für Nürnberger Parkbänke schadet dem Klima und hat negative Beschäftigungseffekte für die Region
Die Münchner Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Pro REGENWALD weist in einem offenen Brief an die Entscheidungsträger der Stadt Nürnberg auf die negativen Beschäftigungseffekte im Großraum Nürnberg und die Klimafolgen der Verwendung von Tropenholz für Parkbänke hin... weiter
Wenn es nicht so infamer Quatsch wäre, könnte man es fast als Witz der Woche durchgehen lassen. Das 'American Palm Oil Council', eine Lobbyvereinigung, die Amerikanern Palmöl als gesunde Alternative zu anderen schädlicheren Fetten und Ölen näherbringen will, greenwashed weltmeisterlich:
The oil palm industry has been environmentally conscious and eco-friendly since its very beginning... weiter
Brasilien will 500 Quadratkilometer Regenwald überschwemmen und mit Belo Monte am Amazonasnebenfluss Xingu das weltweit drittgrößte Wasserkraftwerk bauen. 11.000 Megawatt soll die Leistung des Kraftwerks in guten Betriebszeiten betragen, das ist soviel wie 8 Atomreaktoren vom Typ Isar 2/Ohu oder etwa 15 Kohlekraftwerke.
Gute Betriebszeiten werden rar sein, argumentieren Umweltschützer, die über die Genehmigung des Projektes entsetzt sind... weiter
Am Sonntag war Wahl in Costa Rica. Wahlen sind für die Ticos eine Mischung aus Volksfest und Leopoldstraßenparadefahren nach einem gewonnenen Fußball-Länderspiel. Die meisten Autos sind schon morgens mit den Fahnen des jeweiligen Favoriten geschmückt und wer sein Fahrzeug besonders aufmotzen will, der hat zusätzlich die Fahnen konkurrierender Parteien im Fahrtwind mitflattern... weiter
Wir wünschen allen Unterstützerinnen und Unterstützern (und all denen, die es noch werden) ein gutes neues Jahr, ausreichend Zufriedenheit, eine Riesenportion Selbstvertrauen und viel, viel Kraft (weil wir nach Kopenhagen mehr in die eigenen Hände nehmen müssen).
Zur Inspiration und - weil manche eher mit einer guten Wut im Bauch erst richtig warm laufen - zum Sich-schon-mal-warm-Ärgern unten ein paar Anregungen dazu, was das neue Jahr alles bringen könnte und höchstwahrscheinlich bringen wird... weiter